MEINE REISE
Meine Reisedaten:
24. Juli – 06. August 2018
Gereiste km:
Flug Berlin -> STP: 5838 km
São Tomé -> 29.7 km Neves -> 15.9 km Santa Catarina -> 60.8 km São Tomé -> 53 km São João dos Angolares -> 32.7 km Praia Inhame Eco Lodge, Roca de Porto Alegre -> 72.8 km São Tome
Flug São Tomé -> Berlin: 5838 km
Ingesamt: 11,940.90 km
Ausgaben:
Flug: 1449,25 € / 1686,55 $
Reisekosten für 14 Tage: 1493,83 € / 1738,43 $
Visum: Ein Visum wird nur benötigt, wenn der Aufenthalt 15 Tage überschreitet. Ich habe allerdings gehört, dass die Regierung darüber nachdenkt, diesen Zeitraum zu verkürzen.
Wichtige Info: Unbedingt Bargeld mitnehmen und auf der Straße wechseln! Man kann Geld zwar auf der Bank wechseln lassen, bezahlt hier aber Unsummen an Gebühren und es kostet viel Zeit. Wer also bei der Bank wechseln lässt, hat am Ende weniger Geld – auch wenn es seltsam klingt: besser auf die Straße gehen! Oft kann man auch mit Euro bezahlen.
Die Geldautomaten akzeptieren keine ausländischen Karten.

Über São Tomé und Príncipe:
Hauptstadt: São Tomé
Einwohner: 209.868
Währung: Dobra
AUSGABEN
MEINE HOTELS
Hotel Albergria Porcelana, Lda
Ich hatte ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbadezimmer und –Küche in einem einfachen, aber zentral gelegenen Hotel. Als ich buchte, war das Frühstück nicht inbegriffen, inzwischen ist es das. Für ein akzeptables Frühstück, allerdings mit schlechtem Kaffe, habe ich 3,80 € / 4,46 $ bezahlt. Der Manager, der Englisch sprach, war sehr nett und hilfsbereit. Obwohl ich erst um 19 Uhr ankam, half er mir, auf der Straße Geld zu wechseln und eine Telefonkarte zu besorgen. Hier kann man gut einige Nächte bleiben.
Info: Mein Pick-Up kostete 15,00 € / 17,62 $
Was ich bezahlt habe: 25,00 € / 29,37 $ pro Nacht
Tips für São Tomé:
Restaurant Dona Tété
Dona Tété habe ich zwar kennengelernt, leider aber keine Zeit gehabt, in ihrem Restaurant zu essen. Die ganze Insel spricht darüber, es muss also gut sein.
https://www.facebook.com/restaurantedonatete/
Restaurant Filomar
Ein Restaurant mit Meerblick. Hier habe ich gegessen. Super für ein leckeres Mittagessen mit frischem Fisch und örtlichen Speisen. Es ist auch ein wenig günstiger als Dona Tété, mit moderaten Preisen von rund 10 – 12 € / 11,50 – 14 $ pro Person.
https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g294442-d3701448-Reviews-Filomar-Sao_Tome_Sao_Tome_Island.html
STP- OFFSHORE LOGISTIC & TOUR, LDA Travel Agency
Drei Nächte habe ich bei Gisela Bouças und ihrer Familie gewohnt. Ihr Vater José Bouças ist der berühmteste Journalist des Landes. Ich habe mit der Familie auch gekocht – es war eine meiner schönsten Begegnungen in diesem Land, wirklich toll! Mein Zimmer war geräumig und hatte ein Doppelbett, einen eigenen Balkon und ein Badezimmer. Leider gab es kein fließendes Wasser, zum Duschen stand aber immer ein großer, mit Wasser gefüllter Eimer bereit…:) Wer bei dieser Familie übernachtet, lernt das echte STP kennen und auch seine einheimische Küche. Möglicherweise könnt Ihr nicht, wie ich, im Privathaus der Familie übernachten, aber fragt einfach….:) Ich habe je Nacht 30 € / 34,91 $ bezahlt.
Gisela arbeitet im Reisebüro und kann Euch auch dabei helfen, Eure Reise zu planen, oder, wie in meinem Fall, einen Fremdenführer und ein Auto organisieren.
Die Arbeitsweise hier mag auf den ersten Blick etwas improvisiert wirken, ist aber völlig normal für STP. Die Leute organisieren die Dinge eben auf ihre Art, am Ende klappt aber alles. Gisela wird Euch auch Tipps geben, wo ihr essen, übernachten und schwimmen könnt. Ich würde Euch außerdem raten, ein Auto zu mieten, denn eine Mitfahrgelegenheit zu finden, kann ziemlich lange dauern … auch wenn es zu den größeren Ausgaben Eurer Reise zählen wird (ungefähr 35 € / 41,12 $ pro Tag). Wenn Ihr Hilfe braucht, fragt Gisela.
Real tour STP
Wer ein Auto braucht oder einen Fremdenführer sucht, der Englisch spricht: Mir hat Edson sehr geholfen. Die Autos haben Charakter, Edson auch. Ein netter Typ mit lustiger Persönlichkeit, der einem wirklich ans Herz wächst 🙂 Von ihm erfahrt Ihr auch, wo man am schönsten essen und schwimmen kann.
Sein Tagessatz liegt bei 25,00 € / 29,37 $.
Hotel Roça Monte Forte
Einzelzimmer mit Bad, schlicht, sauber und mit atemberaubender Aussicht aus dem Fenster in der Dusche – vorausgesetzt, es gibt gerade fließendes Wasser… ein großes Problem in STP, dem man in einfacheren Pensionen hier öfters begegnet. Morgens bat ich um etwas Wasser, um die Toilette durchzuspülen. Der junge Mann drehte sich zu mir um und fragte: „Heiß oder kalt?“, ich musste so lachen…
Wenn es gerade kein fließendes Wasser gibt, bekommt man jedenfalls immer einen großen Eimer für was auch immer man ihn braucht. Serviert wird hier ein gutes Mittag- und Abendessen zu rund 8,00 – 10,00 € / 9,40 – 11,75 $. Es gibt aber auch andere Optionen in der Gegend – fragt einfach Euren Reiseführer. Das Hotel ist schlicht und rustikal und nachts kann es kühl werden, also am besten um extra Decken bitten. W-Lan gibt es täglich mehrere Stunden lang. Die Angestellten sind sehr nett und hilfsbereit, auch wenn sie kein Englisch sprechen. Ein Angestellter half mir sogar, in Santa Catarina eine Familie zu finden, mit der ich kochen konnte. Außerdem liegt ganz in der Nähe die ‚Blaue Lagune‘, ein wunderschöner Strand!
Was ich bezahlt habe: 30,00 € / 35,25 $ pro Nacht, Frühstück inklusive
Hotel Mionga
Mit renovierter Terrasse und Strom sowie fließendem Wasser wäre das Mionga ein wirklich schickes Hotel. In den zwei Nächten, die ich hier abgestiegen bin, waren die beiden Letzteren ausgefallen. Die Zimmer sind einfach, aber nett, allerdings hatte ich zum Duschen nur einen Eimer mit kaltem Wasser und abends wie gesagt keinen Strom. Das Hotel wollte mir zunächst zusätzlich eine Steuer in Höhe von 3,00 € / 3,52 $ pro Nacht berechnen, wegen der Ausfälle habe ich den Betrag aber heruntergehandelt. W-Lan gibt es auch nicht! Dafür war das Abendessen sehr lecker. Der Koch arbeitete früher im Restaurant des berühmten Hotels, in das ich nach zwei Nächten übersiedelte. Fürs Abendessen, ein wegen Stromausfalls unfreiwilliges Candle-Light-Dinner, bezahlt man 10 € / 11,75 $ pro Person. Die Angestellten sind sehr nett, trotzdem wäre es bei einem weiteren Aufenthalt nicht meine erste Wahl.
Was ich bezahlt habe: 20,00 € / 23,50 $ pro Nacht, Frühstück inklusive
Hotel Roca, São João dos Angolares
Das Hotel liegt im verregnetesten Teil der Insel, rechnet also nicht mit Bikini-Wetter. Betrieben wird es von einer Familie, in der Küche steht einer der besten und berühmtesten Köche von STP, João Carlos Silva. Während meines Aufenthalts kam der Premierminister Patrice Trovoada zu Besuch, wir haben auch zusammen ein Foto gemacht! Das Hotel ist behaglich und traditionell eingerichtet, mir hat es sehr gut gefallen. Die Zimmer sind ansprechend, mit warmem Wasser solltet Ihr aber nicht vor 9 Uhr morgens rechnen. Bei mir duschte außerdem ein Frosch mit – ich bekam ihn einfach nicht aus dem Badezimmer heraus. Insgesamt: kein Luxushotel, aber man hat, was man braucht. Das Essen ist ziemlich teuer, also kauft Euch Euer Wasser im örtlichen Laden, da zahlt Ihr nur die Hälfte. Wenn Ihr länger bleibt, dann besucht auch die anderen Restaurants am Ort, ist zwar etwas abenteuerlich, aber sehr lecker und viel günstiger. Das Frühstück hat Charme: Auf kleinen Tellern bekommt man immer neue Miniportionen serviert. Die meisten Angestellten sind junge Leute aus dem Dorf, sehr herzlich, nur leider spricht niemand auch nur ein Wort Englisch – entsprechend interessant war es, zum Frühstück Rührei zu bestellen. Probiert auch das besondere Sieben-Gänge-Mittagsmenü, das für Hotelgäste nur 20,00 € / 23,50 $ kostet (externe Gäste bezahlen 25,00 € / 29,40 $). Die Speisezeit dauert ungefähr drei Stunden. Weil er mir an diesem Tag nicht so gut ging, wurde es mir etwas lang.
Vom Restaurant aus habt Ihr einen tollen Ausblick, außerdem werden 80 Prozent von dem, was Ihr esst, auf dem eigenen Grundstück angebaut. Zu finden ist dort auch eine kleine Galerie mit Werken einheimischer Künstlerinnen und Künstler – manche davon sehr gut! Ich habe außerdem meine Wäsche wachsen lassen, und zwar auf die altmodische Art, von Hand. Leider war nicht alles sauber, als ich sie zurückbekam. Dafür war der Preis von 4,00 € / 4,70 $, den ich mit der Wäscherin direkt aushandelte, fair und es hätte mich auch überrascht, alles fleckenfrei zurückzubekommen. Mit dem Sohn des Besitzers, dessen Namen ich leider vergessen habe, hatte ich sehr gute Gespräche. Er leitet das Hotel zusammen mit seiner Schwester, spricht fließend Englisch und ist extrem intelligent, von ihm erfahrt Ihr alle möglichen interessanten historischen Details über das Land und über Afrika. Ich habe ihm lange zugehört. Pro Nacht habe ich 35 € / 41,15 $ bezahlt, dabei scheint die Steuer vergessen worden zu sein, ca. 3,00 € / 3,52 $ pro Übernachtung. Ich würde hier definitv wieder absteigen.
Mein Sonderpreis: 35,00 € / 41,15 $ pro Nacht, Frühstück inklusive
Hotel Praia Inhama
Die Anreise ist eine Herausforderung, denn die Straßen sind so schlecht, dass man wirklich Angst bekommen kann. Vor Ort braucht Ihr auf jeden Fall einen Fremdenführer oder ein eigenes Auto, sonst wisst Ihr Euch nicht zu helfen. Die Zimmer sind hübsch, das Essen ok. Ich fand es für das, was ich bekam, etwas überteuert. Ins Wasser bin ich auch nicht gegangen, weil es einfach zu kalt war. In den meisten Reiseführer liest man es nicht, aber: STP ist eine bewölkte Insel, die Sonne sieht man hier nicht so oft.
Ein wenig einsam war es in dem Hotel außerdem, offenkundig reisen nicht viele Menschen hier alleine. Ich wollte einen Tag ausspannen, war aber froh, als der dann vorüber war. Die Unterkunft ist ansprechend, ich würde mir einen Aufenthalt hier aber zwei Mal überlegen, für mich hat er sich nicht gelohnt. Lieber würde ich in São Tomé bleiben und von da aus nach Monte Café fahren, wo ich ebenfalls eine Geschichte gemacht habe, oder in der ,Blauen Lagune’ schwimmen gehen…
Was ich bezahlt habe: 89,25 € / 104,93 $ pro Nacht, Frühstück inklusive
Nguemú Beach Resort
Hier war ich nur zum Mittagessen, das mit 17,00 € / 20,00 $ ziemlich teuer war, wenn auch in dieser Gegend normal. Es gibt nicht viel Konkurrenz, entsprechend hoch sind die Preise. Die Angestellten waren sehr nett und das Essen gut. Ich war froh, ein Auto zu haben, mit dem ich hier her fahren konnte. Die Aussicht aus dem Restaurant ist atemberaubend! Außerdem gibt es dort einen wunderschönen Strand, wäre es nur nicht so bewölkt gewesen! Die Bungalows waren einfacher als in meiner Unterkunft, aber auch etwas günstiger als im Praia Inhame. Es lohnt sich also, sich die Angebote anzuschauen.
*Bitte beachtet, dass es bei den Preisen zu leichten Abweichungen kommen kann. Bitte kontaktiert die Hotels/Lodges direkt für nähere Informationen.

